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Die Lasithi-Hochebene (griechisch: Oropedio Lasithiou) auf durchschnittlich 830 Metern Höhe ist eine Gemeinde im Regionalbezirk Lasithi. Laut Angaben lebten 2011 2.387 Einwohner im Gemeindegebiet.

Der fruchtbare Ackerboden der Hochebene wird im Frühjahr durch die Schneeschmelze der umliegenden Bergspitzen überflutet. Das Wasser sammelt sich in Kalksteinkavernen. Einziger Abfluss ist die Kaverne des Chonos im Westen der Ebene. War sie blockiert, konnte die Ebene im Frühjahr oft wochenlang unter Wasser stehen, was die Getreideernte ruinierte. Da die Ebene so hoch liegt, gedeihen hier weder Ölbäume noch der Johannisbrotbaum. Viele Bewohner besitzen Ölbäume in tieferen Lagen, wohin im Winter auch die Herden gebracht werden, da in den Bergen Schnee fällt. Windmühlen für die Bewässerung wurden in den 1920er Jahren eingeführt, vorher waren handbetriebene Ziehbrunnen in Gebrauch. Kartoffeln wurden erst nach der Einführung der Windmühlen angebaut, vorher beschränke man sich auf trockenheitsresistentere Kultivare wie Getreide (vor allem Weizen) und Hülsenfrüchte. Die Ebene wurde 1964/65 an das Elektrizitätsnetz angebunden, vorher dienten Öllampen zur Beleuchtung.
Die charakteristischen Windräder mit weißen Segeln, die der Ebene im Frühsommer das Aussehen einer großen Wiese mit Margeriten verliehen, wurden wegen des Absinkens des Grundwasserspiegels inzwischen weitgehend durch Wasserpumpen mit Dieselmotoren ersetzt. Viele der weißen Segel wurden für den Tourismus erhalten, treiben aber keine Pumpen mehr an.

Die Ebene wurde im ausgehenden Neolithikum besiedelt. Es sind 13 Fundstellen mit der typischen schwarzpolierten Ware und Steinbeilen bekannt, die meist relativ hoch an den Talhängen lagen, die damals noch dicht bewaldet waren.
In Karphi befand sich ein Minoisches Gipfelheiligtum. Aus spätminoischer Zeit sind Olivenkerne belegt, die aus tiefer gelegenen Gebieten (unter 600m) stammen müssen.
In hellenistischer Zeit wurde Lasithi von Lyttos aus verwaltet, das gegenüber seinen Nachbarn eine sehr aggressive Politik verfolgte. In römischer Zeit lag die wichtigste Siedlung bei Kardamoutsa.
Die Venezianer verboten bereits 1283 die Ansiedlung in der Ebene. Ein weiterer Erlass, der hohe Geldstrafen androhte, stammt von 1341. Im Zuge des Aufstands der venezianischen Siedler (1363–1366) wurde 1364 sogar das Abhacken eines Fußes angedroht. Alle Häuser in der Ebene wurden auf venezianischen Befehl niedergerissen, die Felder verwüstet. Erst 1463 wurde eine ackerbauliche Nutzung wieder erlaubt, da die venezianischen Herren Korn für die Versorgung ihrer Truppen im Türkenkrieg brauchten. Die Ebene war zu dieser Zeit dicht bewaldet und wurde erst 1514 gerodet. 1548 wurden Siedler aus Monemvasia und Nauplia in der Lasithi-Ebene angesiedelt, die das Land in Erbpacht erhielten. Sie waren von den Steuern und der Zwangsarbeit zum Bau der Befestigung von Candia und der Konskription zur venezianischen Flotte befreit, mussten aber die Hälfte ihrer Ernte abliefern. In der Ebene selber durfte nur Weizen angebaut werden, Wein wurde an den Berghängen kultiviert, die noch größtenteils von Eichenwäldern bedeckt waren. Es war den Bewohnern verboten, feste Häuser zu bauen. Die Vorschriften wurden aber nicht eingehalten.
1630 wurde der Ingenieur Francesco Basilicata nach Lasithi geschickt, um für eine bessere Entwässerung zu sorgen, da im Frühjahr das Wasser oft wochenlang auf den Feldern stand, wenn der Abfluss des Megalos Potamos bei Chonos verstopft war. Er legte ein rechteckiges System von Kanälen am Rande der Felder an, die für eine bessere Entwässerung sorgen sollten. Sie sind noch heute gut sichtbar.
Während der Griechischen Revolution im Januar 1823, schickte Muhammad Ali eine Armee von Türkischen und Ägyptischen Kräften und tötete die meisten Bewohner.
Im Mai 1867, während der Kretischen Revolution, wurden viele revolutionäre Dorfbewohner, geschlachtet oder als Sklaven genommen, ihre Häuser wurden in Flammen gesetzt.
Während der Besatzung Griechenlands durch die Achsen-Mächte, 1941-1944, wurden die umliegenden Bergspitzen als Versteck von lokalen Widerstandskämpfern benutzt.

Von den 21 Dörfern am Rand der Ebene wird vor allem Psychro von vielen Touristen besucht, da sich in der Nähe der Einstieg zur Höhle von Psychro befindet.
Die Höhle von Psychro (griechisch Ψυχρό) (auch bekannt als Zeus-Höhle und Diktäische Höhle) war eine wichtige Kultstätte der Minoer, was durch Funde belegt wird, die bis in die frühminoische Epoche (etwa 2800 v. Chr.) zurückreichen. Mit diesem Kult steht möglicherweise der griechische Mythos in Verbindung, wonach Zeus in dieser Höhle geboren worden war und von Amaltheia und den Kureten versorgt wurde. Die Höhle von Psychro wurde als diese mythische Höhle identifiziert, die im Altertum Δικταίον Αντρον (Dikteion Antron, „Diktäische Höhle“) genannt wurde. Eine weitere Geburtshöhle liegt im Ida-Gebirge (idäische Grotte).