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Rethymno (griechisch Ρέθυμνο, veraltet auch Rethymnon) ist eine Hafenstadt im Norden der griechischen Insel Kreta. Sie ist nach Iraklio und Chania die drittgrößte Stadt der Insel und bildet als gleichnamige Gemeinde das Zentrum des Regionalbezirks Rethymno. Rethymno liegt zwischen den beiden anderen größeren Städten Kretas, 60 Kilometer westlich von Iraklio und 45 Kilometer östlich von Chania.

GESCHICHTE

Archäologische Funde zeugen davon dass die Gegend von Rethymno schon in der Jungsteinzeit (6000−2600 v. Chr.) besiedelt war. Erste Hinweise einer Ansiedlung im Stadtbereich von Rethymno stammen aus spätminoischer Zeit (1350–1250 v. Chr.). In der nachfolgenden geometrischen und klassischen Zeit (1100−620 v. Chr.) befand sich  eine Siedlung auf dem Hochplateau Onythe des Berges Vrysinas.

In klassischer und hellenistischer Zeit war das antike Rhithymna (Ῥίθυμνα)[10] eine kleine, aber blühende Stadt. Der Name Rhithymna ist Inschriften und Funden von in der Stadt geprägten Münzen aus dem 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. zu entnehmen. Diese Münzen stellen auf einer Seite einen behelmten Kopf möglicherweise der Götter Apollon oder Athene dar, auf dem Revers sind Meeressymbole abgebildet, wie beispielsweise zwei Delfine oder ein Dreizack. Der heutige Name Rethymno wie auch das Stadtlogo mit den zwei Delfinen sind aus der Zeit der Antike entlehnt. Ob das antike Rhithymna an der Stelle der heutigen Stadt Rethymno lag, ist indes nicht sicher.

Rhithymna bestand während der römischen Zeit (67 v. Chr.−395 n. Chr.) und der ersten byzantinischen Epoche (395−824) als Kleinstadt fort, wurde aber wohl bei der Eroberung Kretas durch die Araber in den Jahren 824 bis 828 zerstört. Es wird angenommen, dass es sich bei den Eroberern um nach einem Aufstand im Emirat von Córdoba im heutigen Spanien nach Alexandria geflohene Araber handelte, die unter Emir Abu Hafs Omar, schon 823 einen Beutezug ins südliche Kreta unternahmen. Rückeroberungsversuche des geschwächten Byzantinischen Reiches in den Jahren 825, 826, 828 und 902 blieben erfolglos. General Nikephoros Phokas, dem späteren Kaiser Nikephoros II., gelang 960/961 die Wiedereingliederung der Insel in das Byzantinische Reich. Viele der durch die Sarazenen zerstörten kretischen Städte wurden danach neu errichtet. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurden sie mit Stadtmauern befestigt, so auch das Castrum Rethemi, später von den Venezianern Castel Vecchio.

Die zweite byzantinische Epoche Kretas endete nach der Einnahme Konstantinopels am 13. April 1204 durch die Kreuzfahrer des venezianisch finanzierten Vierten Kreuzzuges unter der Führung des piemontesischen Markgrafen Bonifatius von Montferrat, der die Insel zur Begleichung der Kriegsschulden im Jahr 1210 für 10.000 Silbermark an die Venezianer verkaufte. 1206 wurde die Insel durch den Freibeuter Enrico de Candia, genannt il Pescadore (der Fischer), besetzt. In jahrelangen Kämpfen eroberten die Venezianer die befestigten kretischen Städte von den durch die Genuesen und teilweise der einheimischen Bevölkerung unterstützten Freibeutern, wobei 1207 Spinalunga, 1208 Paleocastro und 1210 die restlichen Küstenbefestigungen in ihren Besitz übergingen. Im Jahr 1212 sicherten sich die Venezianer in einem Waffenstillstand mit Genua die Herrschaft über Kreta, 1218 hatten sie die gesamte Insel gegen den Widerstand der Einheimischen eingenommen.
Die Einführung des venezianischen Feudalsystems und der Versuch, die Orthodoxie einzuschränken, führten zwischen 1211 und 1367 zu zahlreichen Aufständen. Die größte Gefahr für die Vormachtstellung Venedigs im östlichen Mittelmeer bedeutete jedoch der Fall Konstantinopels an das Osmanische Reich am 29. Mai 1453.

Nach der osmanischen Eroberung der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches flohen viele griechisch-orthodoxe Christen aus Konstantinopel in von den Osmanen noch nicht besetzte christliche Gebiete, darunter auch nach Kreta. In den Städten der Insel vollzog sich dadurch ein demografischer Wandel zu Ungunsten der katholischen Venezianer. Die Republik Venedig pflegte zunächst freundschaftliche Beziehung zum Osmanischen Reich, um die Handelswege nicht zu gefährden. Dies änderte sich 1535, als Sultan Süleyman I. seinen Kapudan Pascha (Großadmiral − Oberbefehlshaber der Marine) Khair ad-Din Barbarossa damit betraute, die christlichen Mächte aus der Levante sowie dem Ägäischen- und Adriatischen Meer zu vertreiben, um die Seewege unter osmanische Kontrolle zu bekommen. 1540 begann man in Retimo mit dem Bau der Stadtmauer, es entstanden die Santa-Barbara-Bastion, die Porta Guora (heute meist Megali Porta ‚Großes Tor‘ genannt), die Santa-Veneranda-Bastion, Kalergi-Bastion. Die Arbeiten an der neuen Stadtbefestigung wurden 1570 abgeschlossen. Die Stadt wurde 1571 von den Osmanen geplündert und niedergebrannt. Die meisten Gebäude der Stadt und die gerade fertiggestellte neue Stadtmauer wurden zu großen Teilen zerstört. Die Bewohner Retimos konnten vor den Osmanen flüchten. 1573 wurde der Grundstein zur Festung, der Fortezza, gelegt. Die Fläche der Festung war jedoch zu klein, um die gesamte Stadt aufzunehmen. Daher entschloss man sich nach der Fertigstellung 1578, diese als Zufluchtsort der 8500 Einwohner zu nutzen und ansonsten die venezianische Verwaltung, den lateinischen Bischofssitz und die Armeebehörden unterzubringen.

Beim Wiederaufbau von Retimo entstanden viele der heute noch vorhandenen Bauten in einer späten Ausprägung der venezianischen Renaissance, dem Manierismus. Bei der Neuanlage der Stadtstruktur orientierte man sich an Venedig. Mit der Piazza entstand ein zentraler Platz und von einer Hauptstraße führten kleinere Nebenstraßen zu Kirchen, Klöstern, mit prächtigen Portalen versehenen Herrenhäusern und den einfacheren Stadtvierteln. Die drei Stadtkirchen Santa Maria Maddalena, Santa Maria und San Francesco wurden erbaut, man legte öffentliche Brunnen wie den Rimondi-Brunnen an, und für die Adligen wurde mit der Loggia nach Plänen Michele Sanmichelis ein Treffpunkt erbaut, wo diese über politische und wirtschaftliche Themen diskutierten.
n der Stadt herrschte ein politisch und kulturell liberales Klima, was Retimo zu einer Wirkungsstätte hervorragender Gelehrter und Künstler machte, unter ihnen Markos Mousouros, Zacharias Kallierges, Nikolaos Vlastos und Angelos Vergikios, Poeten und Schriftsteller wie Georgios Chortatzis, Ioannis Andreas Troilos und Marinos Tzane Bounialis sowie die Maler Emmanouil Lomvardos und Emmanouil Tzane Bounialis, Vertretern der sogenannten Kretischen Schule, einer Form der durch die venezianische Renaissance beeinflussten nachbyzantinischen Ikonenmalerei. Die letzte Phase der Herrschaft der Republik Venedig über Kreta, die von einem Ausgleich zwischen der Kultur der katholischen venezianischen Oberschicht und der griechisch-orthodoxen Bevölkerungsmehrheit geprägt war, endete mit der Eroberung der Insel durch das Osmanische Reich.

Nach dem Türkisch-Griechischen Krieg um Kreta 1896 und dem Friedensschluss vom 4. Dezember 1897, erhielt Kreta weitgehende Autonomie; die Insel wurde zu einem internationalen Protektorat erklärt. Die Zeit von 1898 bis 1913 war eine Phase des Aufbruchs im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich, in der in Rethymno die Infrastruktur verbessert wurde, luxuriöse private und öffentliche Gebäude entstanden sowie mehrere Theater und ein Kino eröffneten.

Die vollständige Vertreibung der Türken aus der Stadt war eine Folge des Vertrags von Lausanne 1923; mit diesem Vertrag konnte die Türkei, nachdem sie 1922 den Griechisch-Türkischen Krieg (Kleinasiatische Katastrophe) gewonnen hatte, die Bestimmungen des nach dem Ersten Weltkrieg abgeschlossenen Vertrags von Sèvres teilweise nach ihren Vorstellungen revidieren.

Am 20. Mai 1941 begann die Luftlandeschlacht um Kreta die Besetzung von Kreta während des Zweiten Weltkriegs durch die deutsche Wehrmacht. Am 29. Mai 1941 kapitulierte Rethymno und wurde durch deutsche Truppen besetzt.

Rethymno ist Sitz dreier der fünf Fakultäten der Universität Kreta, neben Iraklion. Heute studieren rund 8000 Studenten in vornehmlich geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachbereichen in Rethymno.

Rethymno gilt auf Kreta als Stadt des Karnevals. Höhepunkt des Karnevals in Rethymno ist der Sonntag vor Rosenmontag. Der Rosenmontag (griechisch Kathari Deftera ‚Sauberer Montag‘) gilt in Griechenland als Beginn der Fastenzeit und wird mit fleischlosem Essen im Freien und Drachensteigen begangen